Geschichten aus dem Paulaner Garten – während in Berlin darüber diskutiert wird, Leistungen für pflegende Angehörige zu kürzen, kämpfen wir hier mal wieder um einen Rehabuggy in der richtigen Größe.
Ihr erinnert euch bestimmt noch, wie sehr wir uns gefreut haben, als im April 2026 endlich Nios Rehabuggy ankam. Nach der langen Wartezeit dachten wir: Endlich ist dieses Thema erledigt. Leider nicht.
Schon beim ersten Ausprobieren fiel uns auf, dass Nio mit den Füßen bereits ganz vorne anstand. Dabei hatten wir bewusst die mittlere Größe (M) gewählt – mit genügend Platz für die Zukunft.
Also haben wir beim Sanitätshaus und beim Hersteller nachgefragt. Statt einer Lösung bekamen wir die unterschiedlichsten Erklärungen. Ein Umtausch? Angeblich ausgeschlossen.
Es lieĂź mir keine Ruhe. Also habe ich den Buggy heute noch einmal ganz genau angesehen.
Und tatsächlich: Auf einem versteckten Aufkleber stand Größe S.
Bestellt wurde Größe M. Auf allen Unterlagen steht Größe M. Geliefert wurde Größe S.
Also habe ich heute – mal wieder – einen Widerspruch geschrieben.
Gerade erst war der Kampf um den Autositz endlich abgeschlossen. Und schon beginnt der nächste.
Während in Berlin über Einsparungen bei der Unterstützung pflegender Angehöriger diskutiert wird, verbringen wir unsere Zeit mit Anträgen, Telefonaten, Widersprüchen und der Korrektur von Fehlern, die wir nicht verursacht haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, wie viel Kraft Familien noch aufbringen sollen.
Aber aufgeben ist keine Option. Denn es geht nicht um irgendeinen Buggy. Es geht um Nio und darum, dass er die Hilfsmittel bekommt, die er braucht. ❤️